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Widerstand im NS-Regime

30.09.2025

Der österreichische Widerstand wurde und wird in der österreichischen Nachkriegsgeschichte gerne übersehen oder als weitgehend bedeutungslos eingestuft. Diese Wahrnehmung ist eigentlich ein Ergebnis der Geschichtsschreibung des Kalten Krieges der 1950er und 1960er Jahre. Tatsächlich aber haben 9.000 Österreicher*innen ihren Widerstand gegen das NS-Regime mit dem Leben bezahlt. Dabei sind die meisten Opfer der Militärjustiz bis heute noch immer unerforscht und daher vergessen. Die Gestapo selbst führte Akten zu über 100.000 Personen, die aus politischen Gründen zumindest einmal "verhört" wurden - und man weiß, was das damals meistens bedeutete. Irreführend ist auch die Auffassung, dass der Widerstand sich hauptsächlich auf linke, sozialistische oder kommunistische Gesellschaftsschichten beschränkt habe. Rund die Hälfte der im Widerstand engagierten Personen kamen aus dem kirchlichen, konservativen und bürgerlichen Milieu.

Vortragender: Mag. Dr. Gerhard Baumgartner

Eintritt: frei

Anmeldung: +43 2626 67740, matterburg@vhs-burgenland.at
In Kooperation mit den Burgenländischen Volkshochschulen

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